Hormonanalyse jetzt – erfüllen Sie endlich Ihren Kinderwunsch!

Wissen Sie über Ihre Hormone Bescheid? Falls nicht, sind Sie nicht allein. Bei Hormonen handelt es sich um biochemische Botenstoffe, die für die Steuerung von Stoffwechselvorgängen im Körper verantwortlich sind. Vermutlich wissen Sie, dass verschiedene Hormone den weiblichen Zyklus regulieren – aus diesem Grund empfiehlt sich eine präzise Hormonanalyse für Paare mit Kinderwunsch.

Im Kinderwunschzentrum Erlangen führen wir Untersuchungen des Hormonhaushaltes unter anderem als Teil des sogenannten Zyklusmonitorings durch, bei dem durch Blut- und Ultraschalluntersuchungen die verschiedenen Zyklusphasen überwacht werden. Eine genaue Hormonanalyse hilft vielen Patientinnen mit Kinderwunsch bereits weiter. Doch warum genau führt ein professioneller Reproduktionsmediziner diese Analyse durch? Vor allem lassen sich durch eine genaue Untersuchung mögliche hormonbedingte Zyklusstörungen diagnostizieren, die anschließend entsprechend behandelt werden können. So lässt sich eine Gelbkörperschwäche (Progesteronmangel) beispielsweise recht gut medikamentös behandeln, sofern sie einmal festgestellt wurde. Hier beraten wir Sie gerne eingehend und individuell.

Hormonanalyse bei Kinderwunsch: Welche Hormone sind relevant?

Im Folgenden finden Sie eine Auflistung der wichtigsten Hormone, die wir bei einer Hormonanalyse betrachten – damit Ihr Kinderwunsch kein Wunsch bleibt!

  • Prolaktin: Milchbildungshormon, auch für Zyklusregulation verantwortlich, zu hohe Werte führen zu Fruchtbarkeitsstörungen/Ausbleiben des Eisprungs
  • Androgene: männliche Hormone, die bei Überproduktion Zyklusstörungen verursachen können
  • Progesteron: Gelbkörperhormon, verantwortlich für die Einnistung der Eizelle in der Gebärmutterschleimhaut; Progesteronmangel wird auch als Gelbkörperschwäche bezeichnet
  • Oestradiol: weibliches Sexualhormon, trägt zum Aufbau der Gebärmutterschleimhaut bei, ein Mangel führt zu Zyklusstörungen
  • FSH: Follikelstimulierendes Hormon, trägt zur Eizellreifung bei, Wert fällt in der zweiten Zyklushälfte ab
  • LH: luteinisierendes Hormon, löst den Eisprung aus; sowohl ein erhöhter wie ein zu niedriger Wert wirken sich negativ auf den Zyklus aus
  • TSH: thyreoidea-stimulierendes Hormon (Schilddrüsenhormon), zentral für die Bildung anderer zyklusrelevanter Hormone, Über- und Unterproduktion führen zu Zyklusstörungen
  • AMH: das Anti-Müller Hormon korreliert mit der Reserve an Eizellen in den Eierstöcken. Erniedrigte Werte finden sich bei eingeschränkter ovarieller Funktionsreserve sowie schlechtem Ansprechen auf eine ovarielle Stimulation; erhöhte Werte sind ein Hinweis auf ein PCO-Syndrom

Selbstverständlich berücksichtigen wir immer beide Partner mit Kinderwunsch – Spermiogramm und Untersuchung der Samenqualität sind deshalb ebenso Teil unseres Ansatzes.